Schloss Homburg - Spurensuche

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Die Abbildung zeigt einen Blick auf die Überreste eines Turmes, die auf dem Gelände von Schloss Homburg gefunden wurdenGrabungsergebnisse von 1999 werden sichtbar

Bisher begann die Geschichtsschreibung von Schloss Homburg mit der ersten schriftlichen Erwähnung im Jahr 1276. Grabungsfunde aus dem Jahr 1999 lassen vermuten, dass ein Rundturm mit 12 Meter Durchmesser auf dem Burgfried stand. Dieser Wohnturm könnte aus der Zeit um 1070 stammen. Somit hätte die Besiedlung von Schloss Homburg schon im 11. Jahrhundert begonnen.

Zudem stießen die Archäologen auf sieben Löcher, die eventuell zur Halterung von Zaunpfosten aus jener Zeit verwendet wurden. Es war nämlich üblich, um die Wohntürme Umzäunungen aus Flechtwerk anzulegen.

Erstaunlicherweise ist die Bauweise des Rundturms im Rheinland ungewöhnlich. Man lebte hier in viereckigen Holztürmen, Rundtürme sind aus dem Osten oder Norden Deutschlands bekannt. So wird die Bau- und Besiedlungsgeschichte von Schloss Homburg immer wieder neue Erkenntnisse nachliefern (müssen).

Durch großzügige finanzielle Unterstützung des Förderverein Schloss Homburg e.V. konnten nun diese Spuren der Geschichte Homburgs auf dem Schlossinnenhof sichtbar gemacht werden. Eine Informationstafel erläutert den Besuchern den historischen Hintergrund.

 



Letzte Änderung: 01. September 2009