Agger-Rhein-Route
Planen - Themen der Kreis- und Regionalentwicklung
Unter dem Arbeitstitel „Agger-Rhein-Route“ liegt dem Oberbergischen Kreis das Konzept eines Agger-Radweges von der Quelle in Meinerzhagen bis zur Mündung in die Sieg vor. Verbindungen zum Rhein und dem dortigen Radwegenetz sind vorhanden. Diese Planung beschreibt beispielhaft einen regionalen Rad-Fernweg mit hoher touristischer Attraktivität und besonderer wirtschaftlicher Bedeutung über den eigentlichen Aggertal-Korridor hinaus.
Aktiven Erholungssuchenden, zum Beispiel aus den rheinischen Metropolen, eröffnet die durchgehend fahrradgerechte Hauptroute entlang der Agger den Einstieg für zahlreiche Erkundungsschleifen zu besonderen Sehenswürdigkeiten des Bergischen Landes, die sich je nach Kondition oder thematischem Interesse „erfahren“ lassen. Schloss Homburg und das Homburger Ländchen zwischen Wiehl und Nümbrecht, Zeugen früher Industrialisierung im Tal der Leppe und die Talsperren der oberen Aggerregion seien hier nur stellvertretend für eine Vielzahl von Themenrouten genannt, die über die Agger-Rhein-Route erschlossen werden können.
Überregional schafft der Rad-Fernweg die Anbindung des Bergischen Landes an andere reizvolle Radrouten im Rheinland und im Sauerland.Trotz starker Konkurrenz durch vergleichbare, teilweise bereits etablierte Projekte, hält es der Oberbergische Kreis für sinnvoll, das gelungene Konzept der Agger-Rhein-Route weiter zu verfolgen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Dies lässt sich aber nur sinnvoll umsetzen, wenn es gelingt, überregionale Akzeptanz, Aufmerksamkeit und überregionales Marketing wirksam herzustellen. Streckenverbesserungen im Detail, attraktive Publikationen und eine praktikable Routenbeschilderung gilt es konstruktiv und in enger Abstimmung mit den beteiligten Kommunen noch auf den Weg zu bringen.
Diese Planung wird im Rahmen des Projektes "Radregion Rheinland" der Regonale 2010 weiter verfolgt.
Letzte Änderung: 02. März 2010


