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Um wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Breitbandversorgung einleiten zu können, ist zunächst eine Analyse des Ist-Zustandes und der erwarteten Bedarfe notwendig und sinnvoll.
Ziel der Bedarfserhebung ist es, auf einer Übersichtskarte "weiße Flecken" bzw. unterversorgte Bereiche der Breitbandversorgung im Oberbergischen Kreis ausfindig zu machen. Die aus den Umfrageergebnissen angefertigten Karten stellen dann ganze Ortschaften – nicht einzelne Straßen oder Häuser – heraus, die nach Einschätzung der Einwohner über einen zu langsamen Internetanschluss verfügen.
Zur Bedarfserhebung erfolgte eine Online-Umfrage vom 26.10.2009 bis 31.12.2009 in den Bereichen
Die Umfrage dient dazu, nach der Bedarfsanalyse gezielte Maßnahmen durch ggf. mehrere Versorgungsträger zu entwickeln, um im Kreisgebiet eine möglichst flächendeckende Breitbandversorgung für die Zukunft zu erreichen.
Die Umfrageergebnisse werden in Kartendarstellungen umgewandelt, die den Versorgungsträgern Anhalt für künftige Schwerpunktbereiche geben sollen.
Dahinter steht das Bemühen aller Beteiligten, die Versorgungssituation gerade in den Gebieten außerhalb der Siedlungskerne künftig zu verbessern.
Ein Rechtsanspruch oder eine Versorgungsgarantie ist damit nicht verbunden, die Beteiligten bemühen sich aber nachhaltig alle Chancen für eine verbesserte Versorgung zu nutzen.
Im Anschluss an die Bedarfsanalyse kann die Breitbandinitiative Oberberg gemeinsam mit den Interessenten und Dienstleistungsanbietern durch eine Nachfragebündelung die Markterschließung unterstützen.
Nachfragebündelung bedeutet in diesem Zusammenhang: Vorermittlung der Anzahl möglicher Anschlüsse zur Weckung von Investitionsentscheidungen zum Breitbandausbau. Oder einfach ausgedrückt: je mehr Nachfrager sich zusammenschließen, desto eher wird die Infrastruktur verbessert.
Unter Berücksichtigung aller technischen Möglichkeiten vor Ort, können dann unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten für die Versorgung mit Breitband entwickelt werden.
Bei Fragen zur Bedarfserhebung oder Entwicklungsplanung wenden Sie sich an die Kreis- und Regionalentwicklung des Oberbergischen Kreises.