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Zukunftspreis Demographie der Volksbank Oberberg
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Veränderung gestalten -
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Oberberg verändert sich. Die Zahl der Menschen wird sinken, die Lebensläufe werden bunter und die Menschen älter. Diese Veränderung der Bevölkerungsentwicklung zu gestalten, das ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben für den Oberbergischen Kreis. Der Zukunftspreis Demographie der Volksbank Oberberg eG wird die besten Ideen zur Lösung dieser Zukunftsaufgabe belohnen.
Die Ausgangssituation ist gut, die Wirtschaftskraft in der Region stark und die Prognosen signalisieren: Im Wandel stecken erhebliche Chancen, denn Oberberg bietet auch zukünftig attraktive Perspektiven für junge und ältere Menschen. Angst vor leeren Dörfern muss hier keiner haben. Doch der Wandel kommt trotzdem – um die Chancen besser zu nutzen und die Zukunftsgestaltung zu fördern, schreibt die Volksbank Oberberg eG gemeinsam mit dem Oberbergischen Kreis den Zukunftspreis Demographie der Volksbank Oberberg aus.
Ein solcher regionaler Wettbewerb ist herausragend im gesamten Lande Nordrhein-Westfalen. Dieser Wettbewerb signalisiert, dass im Oberbergischen Kreis die Ärmel hochgekrempelt werden, hier wird angepackt. Alle, die sich diesen zentralen Herausforderungen der Zukunft stellen, sind aufgerufen, sich mit ihrem Wettbewerbsbeitrag am Zukunftspreis Demographie der Volksbank Oberberg zu beteiligen.
Dabei folgt die Wettbewerbs-Ausschreibung in diesem Jahr den vier zentralen Handlungsfeldern. Die Themen sind:
- Planen, Bauen, Wohnen unter neuen Rahmenbedingungen
- Wirtschaften in einer neuen Gesellschaft
- Generationenübergreifendes Miteinander
- Jugend im gesellschaftlichen Wandel
Engagierte Projekte werden gesucht. Unternehmen, Verbände, Vereine, Privatpersonen, Kommunen und Institutionen können ihre Aktivitäten beschreiben und als Wettbewerbsbeiträge einreichen. Dieser Wettbewerb und die eingereichten Beiträge werden beweisen: Oberberg packt´s an – der Slogan des Demographieforums im Oberbergischen Kreis wird mit dem Zukunftspreis Demographie konkret.
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Oberberg packt´s an – das ist das Motto des Demographieforums Oberberg. Der Oberbergische Kreis und die Volksbank Oberberg nehmen das Motto wörtlich und schreiben daher den Demographiepreis aus. Für den Zukunftspreis suchen wir die besten Ideen und Konzepte, die Oberberg fit machen für die Herausforderung der Zukunft. Denn auf Grund der Bevölkerungsentwicklung wird sich Oberberg in den nächsten Jahrzehnten einem wesentlichen Veränderungsprozess stellen. Es gilt, die Menschen im Rentenalter für Aktivitäten in der Gesellschaft zu gewinnen. Es gilt, Menschen mit immer unterschiedlicheren Lebensstilen eine Heimat zu bieten, die Infrastruktur an die neue Zeit anzupassen und die Wirtschaftskraft unserer Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in den Zeiten des Umbruchs zu stärken. |
Der demographische Wandel verändert Oberberg – und damit auch die Bedürfnisse unserer Mitglieder und Kunden. Auch wenn wir zum jetzigen Zeitpunkt die Tragweite der gesellschaftlichen Veränderungen noch nicht im Detail abschätzen können, so sehen wir uns doch in der Verantwortung und Pflicht rechtzeitig zu handeln. Zu einem ersten Workshop luden wir 150 interessierte und aktive Menschen aus unserem Geschäftsgebiet ein. Dank unserer Präsenz in der Fläche werden wir von den Oberbergerinnen und Oberbergern nicht nur als Geldinstitut wahrgenommen, sondern auch als kompetenter Informationsmittler und Ratgeber. |
Die Chancen des Wandels nutzen
Oberberger gestalten den Wandel. Egal, ob Unternehmen, Privatpersonen oder Verbände – immer mehr packen mit an, stellen sich der demographischen Herausforderung und entwickeln interessante Perspektiven.
Da sind die Unternehmen, die mit neuen Produkten und Dienstleistungen Zukunftsmärkte erschließen und so Arbeitsplätze sichern. Ein Beispiel sind die automatischen Türschließmechanismen. Sie öffnen ohne umständliches Suchen des Schlüssellochs auch im Dunkeln nur der Person die Türe, die auch dort wohnt. Modernste Technologie ist es, von der künftig Ältere genauso profitieren werden wie all die Menschen, die vollbepackt oder im Dunkeln vor ihrer eigenen Haustüre stehen.

Ein barrierefreies Badezimmer bietet Komfort in jedem Alter (Foto: S Hund)
Gleiches gilt für die – vom Oberbergischen Kreis geförderten – Umbauten für barrierefreies Wohnen. Die neue Bequemlichkeit muss man aber nicht erst im Alter genießen, der Umbau wird für alle Altersgruppen gefördert. Neben einem Gewinn an Komfort, ist ein solcher Umbau ein Beitrag zum Werterhalt der Immobilie. So ganz nebenbei bietet die barrierefreie Gestaltung von Wohnraum neue Arbeitsfelder für Handwerksbetriebe.
Oberbergs Unternehmen machen sich auch intern fit für die Zukunft – qualifizierter Nachwuchs wird gefördert, moderne Arbeitszeitkonzepte verschaffen Eltern bessere Einstiegs- und Arbeitsmöglichkeiten während der Kinderzeit. Ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden im neu strukturierten Unternehmen so eingesetzt, dass sie ihre Erfahrung bestmöglich einbringen können. Ihr Wissensfundus ist oft mit viel Kraft nicht zu ersetzen.

Das Eltern-Kind-Arbeitszimmer für den Betreuungsnotfall (Foto: Oberbergischer Kreis)
Da sind die Städte, Gemeinden und Dorfgemeinschaften. Sie entwickeln neue Modelle des nachbarschaftlichen Lebens. Die Nachbaroma kommt zum Vorlesen, wenn die Eltern noch zur Arbeit müssen oder einkaufen. Was in einigen Dörfern noch ganz normal ist, das wird in anderen Städten und Gemeinden neu und professionell organisiert. Ein generationsübergreifendes Miteinander ist eine der besonderen Herausforderungen der Zukunft.

Bei jedem Wetter besuchen die Frühschwimmer das Freibad (Foto: Stadt Bergneustadt)
Die Rentnerinnen und Rentner bleiben immer länger fit, gehören nicht zum alten Eisen. Alt und jung üben neue Möglichkeiten des Miteinanders. Aus Kindertagesstätten werden Familienzentren. Hier findet nicht mehr nur Kinderbetreuung statt, sondern auch Familienbildung, Vermittlung von Tagesmüttern und einiges mehr. Das soziale Leben strukturiert sich neu.
Besonderes Augenmerk richtet sich auf die Jugendlichen. Nicht nur, weil ihr Anteil an der Gesellschaft sich künftig verringern wird. Viel wichtiger ist, dass trotz der geringeren Zahl junger Menschen hochwertige und attraktive Freizeitangebote erhalten und geschaffen werden, dass Jugendliche bei der Suche nach einer Ausbildung unterstützt werden oder dass sie sich bürgerschaftlich engagieren und so Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen.

Jugendliche engagieren sich für Ältere (Foto: Oberbergischer Kreis)
So entstehen in Oberberg immer wieder neue Angebote für die jungen Menschen – Kletter- und Hochseilgärten sind aktuell im Trend und sicherlich auch eine zukunftsorientierte Freizeitvariante.
Diese Beispiele belegen: Der demographischer Wandel generiert neue Angebote. Ganz besonders gilt dies für die Infrastruktur. Häuser und Wohnungen werden umgebaut, neue Formen des Zusammenlebens bringen neue Wohnformen – Mehrgenerationenwohnhäuser sind dafür ein Beispiel.

Wohngemeinschaften könnten zukunftsweisend sein (Foto: Oberbergischer Kreis)
Interessant sind die künftigen Möglichkeiten der Versorgung auf den Dörfern und in den Gemeinden. Kommt der fahrende Händler wieder, entstehen neue, kleine Tante-Emma-Läden, die jetzt vielleicht Multi-Store heißen? Kommunen leiden unter Sparzwängen, Dörfer greifen zur Selbsthilfe, Bürgervereine übernehmen die Patenschaft über Spielplätze. Der Wandel beginnt – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Fossiliensuche - beeindruckend, wie die !Älteren" den "Jüngeren" alles erklären
(Foto: B. Heck, Lindlar)
Die Schwerpunktthemen, die dieser Wettbewerb aufgreift, sind eng miteinander verbunden. Maßnahmen, die die Infrastruktur verbessern, schaffen gleichzeitig Arbeit für die Zukunft, bieten vielleicht sogar der Jugend neue Chancen. Manches ist leicht zu erreichen – eine pfiffige Idee und das notwendige Engagement schaffen schon den Fortschritt. Anderes wie der Umbau des öffentlichen Ver- und Entsorgungsnetzes ist nicht mal eben zu erledigen und wird die Region noch über Jahrzehnte beschäftigen. Aber wer weiß, vielleicht findet sich auch hier ein ideenreiches Projekt unter den Wettbewerbsbeiträgen.
Machen Sie mit
Wir – das Team des Demographieforums Oberberg, der Volksbank Oberberg und auch die Juroren – sind gespannt auf all die Projekte, die eingereicht werden.
Ideen und Projekte, die zeigen, dass Oberberg den demographischen Wandel anpackt.
Und zwar alle – Privatpersonen, Vereine und Verbände sowie die Unternehmen.
Der Wettbewerb
Der Zukunftspreis Demographie der Volksbank Oberberg will
- die besten Ideen des Oberbergischen Kreises sammeln und fördern
- durch die Präsentation der guten Ideen Beispiele geben für die Zukunftsgestaltung der Region
- einen Beitrag leisten, damit eine breite Mehrheit der Bevölkerung den demographischen Wandel mitträgt und gestaltet
Oberberg packt´s an – und der Zukunftspreis Demographie belohnt den Ideenreichtum und den Umsetzungswillen heimischer Vereine, Institutionen, Privatpersonen und Unternehmen.
Teilnehmen am Zukunftswettbewerb Demographie können
alle natürlichen und juristischen Personen, die im Oberbergischen wohnen, ihren Sitz haben oder ihr Geschäft betreiben. Ausgeschlossen von der Teilnahme sind der Oberbergische Kreis und die Volksbank Oberberg als Preisstifter, deren Mitarbeiter und die Juroren in den Feldern, in denen sie Beiträge bewerten.
Kriterien des Zukunftspreises Demographie
Das eingereichte Projekt muss sich im Oberbergischen Kreis befinden. Eine Projektbeschreibung von maximal vier DIN-A 4 Seiten incl. Fotos beschreibt das Projekt und stellt die Besonderheiten, die Innovation und die Beispielhaftigkeit für andere dar. Das Projekt ist möglichst aufgrund des Projektschwerpunktes einem der vier Themenfelder zuzuordnen. Wenn keine Zuordnung zu einem Handlungsfeld erfolgt, legen die Juroren das Handlungsfeld für die Bewertung fest.
Die Bewerbung ist zusammen mit dem Bewerbungsbogen
einzureichen. Die zusätzliche Abgabe einer CD wäre wünschenswert, ist aber nicht Voraussetzung für eine Teilnahme.
Fristen
Die Ausschreibung des Zukunftspreises Demographie der Volksbank Oberberg beginnt am 19. April 2008, der Einsendeschluss ist der 30. September 2008 (Poststempel), die Preisverleihung findet im Spätherbst 2008 statt.
Preise
Es stehen Sach- und Geldpreise in Höhe von insgesamt 25.000 Euro zur Verfügung. Diese Preise werden – nach Juryentscheid – entweder in bar ausgezahlt oder in Form eines Sachpreises verliehen. In angemessenem Rahmen werden die besten Ideen für Oberberg der Öffentlichkeit vorgestellt.
Jury
Hagen Jobi, Landrat des Oberbergischen Kreises
Ingo Stockhausen, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Oberberg eG
Konrad Frielingsdorf, Vorsitzender des Kreisentwicklungsausschusses
Werner Becker-Blonigen, Bürgermeister der Stadt Wiehl
Christoph Bois, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Oberberg e.V.
Peter-Josef Rothausen, Vorsitzender des Caritasverbandes des Oberbergischen Kreises e.V.
Achim Beyer, Direktor des Theodor-Heuss-Gymnasiums Radevormwald
Markus Michalak, Redaktionsleiter Oberbergische Volkszeitung
Peter Lenz, Redaktionsleiter Oberberg Aktuell
Wettbewerbsbüro / Anschrift für Einsendungen
Oberbergischer Kreis
Kreis- und Regionalentwicklung
Silke Hund
Moltkestraße 34
51643 Gummersbach
T: 02261 88-6164
F: 02261 88-6104
E: zukunftspreis@obk.de
und:
Volksbank Oberberg eG
Thomas Knura
Bahnhofstraße 3
51674 Wiehl
T: 02262 984-257
F: 02262 984-110
E: zukunftspreis@volksbank-oberberg.de
Letzte Änderung: 17. April 2008





