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Stadt Wiehl

Ausstellung
"Die Zukunft gestalten - Oberberg packt´s an"
Demografie-Vorsorge hat Tradition
Wiehl wandelt sich: In den 70er Jahren sorgten die neuen Gewerbegebiete entlang der Autobahn A 4 für ein oberbergisches Wirtschaftswunder. Menschen fanden Arbeit und zogen zu. Wenn die bisherigen Prognosen die Stadt auch zu den vier oberbergischen Kommunen zählen, die bis zum Jahre 2020 Einwohner verlieren werden – die heute fast 10.000 Arbeitsplätze bilden ein respektables Gegengewicht zum natürlichen Bevölkerungsrückgang.
So prognostizieren die Bevölkerungsforscher der Bertelsmann Stiftung der Stadt Wiehl ein nicht wirklich dramatisches Minus von 1,1 Prozent. Die Bevölkerungsexperten raten, sich weiterhin um die Ansiedlung hoch qualifizierter Arbeitsplätze zu kümmern. Außerdem soll sich Wiehl als Wohnstandort profilieren, noch attraktiver werden für Familien und sich verstärkt an den Bedürfnissen älterer Menschen orientieren.
Wiehl packt´s an
Wiehl konnte und kann dank der guten Haushaltslage einige Maßnahmen schnell realisieren. Zum Beispiel:
Schon seit 1989 existiert die „Offene Arbeit für Senioren“ (OASE), deren Beratungs- und Betreuungsleistungen kontinuierlich weiter entwickelt werden und die nicht zuletzt das bürgerschaftliche Engagement auch der Älteren zu Gunsten der übrigen Generationen fördern will
- Familienförderung wird konsequent eingeführt – mit dem Familienpass erhalten Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Rabatte und Nachlässe
- Mit dem Familienbüro FamoS steht den jungen Familien eine spezielle Anlaufstelle zur Verfügung
- Musikschule, Kulturkreis und Schauspielstudio bieten allen Generationen Teilhabe am kulturellen Leben
- Ziel der Stadtentwicklung war und ist eine wohnortnahe Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs. Konsequente Nutzung der Baulücken hat deshalb Vorrang vor großflächigen Neubaugebieten

Letzte Änderung: 23. März 2010


