Veränderungen und Prognosen

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Demografiebericht für den Oberbergischen Kreis
Daten zum 31.12.2006

 



Rückgang bei der Zahl der Jugendlichen unter 18 Jahren - Starker Zuwachs bei den über 65-Jährigen

 

Bevölkerungspyramide für den Oberbergischen Kreis 2005   Bevölkerungspyramide für den Oberbergischen Kreis 2025

Deutlich wird die zunehmende Alterung der Bevölkerung des Oberbergischen Kreises insbesondere auch, wenn man den Altersaufbau der Bevölkerungspyramide für das Jahr 2005 mit den prognostizierten Werten der Bevölkerungspyramide für das Jahr 2025 vergleicht.

Die Bevölkerungspyramide für 2025 zeigt die stetige Abnahme der jüngeren Bevölkerungsgruppen. Weiterhin macht der direkte Vergleich deutlich, dass die geburtenstarken Jahrgänge in den mittleren Altersgruppen nicht ersetzt werden. Nach 2025 „wachsen“ diese Jahrgänge in die Gruppe der älteren und hochbetagten Menschen. Dies wird dann eine besondere Herausforderung für die Region werden. 

 

Veränderungen zwischen 2002 und 2006

 
Säulendiagramm  Veränderung in den Altersgruppen im Oberbergischen Kreis und NRW 2002 - 2006
 
Obwohl diese gravierende Veränderung erst nach 2025 stattfindet, sind zurzeit schon erhebliche Veränderungen in den einzelnen Altersgruppen erkennbar.

So ist allein die Zahl der unter 18-Jährigen im Oberbergischen Kreis in dem Zeitraum von 2002 bis 2006 um 4.137 oder 6,6 Prozent zurückgegangen.

Bei den unter 7-Jährigen beträgt der Rückgang in diesem Zeitraum sogar 12,3 Prozent bzw. ein Minus von 2.703 Kindern.

In der Gruppe der 18- bis unter 45-Jährigen ist auf Kreisebene in diesem Zeitraum ein Rückgang von 4,9 Prozent zu verzeichnen, während in den älteren Altersgruppen Zuwächse zu beobachten sind:  

  • 2,5 Prozent bei den 45- bis unter 65-Jährigen
     
  • 12,0 Prozent bei den über 65-Jährigen bzw.
     
  • 14 Prozent allein bei den über 80-Jährigen.
     

Prognosen für 2025

Nach der letzten Prognose des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen aus dem Jahre 2006 wird sich dieser Trend fortsetzen.

 
 

Säulendiagramm über Bevölkerungsentwicklung im Oberbergischen Kreise im Alter unter 20 Jahren von 1991 bis 2025

 

 

 

Die Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen (unter 20-Jährige) geht aufgrund der sinkenden Geburtenzahlen zurück, und zwar von 68.100 im Jahre 2005 auf 54.800 im Jahre 2025. Dies ist ein Rückgang von 13.300 Personen oder fast 20 Prozent

 

 

  
 

 

 

 

Säulendiagramm über Bevölkerungsentwicklung im Oberbergischen Kreise im Alter von 20 bis unter 45 Jahren von 1991 bis 2025

 

 

 

Die zahlenmäßig stärkste Altersgruppe ist die der 20- bis unter 45-Jährigen mit 98.500 im Jahre 2005. Diese wird um 12.700 auf 85.800 Personen oder fast 13 Prozent im Jahre 2025 abnehmen.
 

 

 

 

 

 

 
 

Säulendiagramm über Bevölkerungsentwicklung im Oberbergischen Kreise im Alter von 45 bis unter 65 Jahren von 1991 bis 2025

 

 

 

Dagegen wird die Altersgruppe der 45- bis unter 65-Jährigen von 71.100 Einwohnerinnen und Einwohnern im Jahre 2005 auf 81.400 im Jahre 2025 zunehmen. Dies bedeutet einen Zuwachs von 10.300 Personen oder 14,5 Prozent. 

 

 

 

 

 

 

Säulendiagramm über Bevölkerungsentwicklung im Oberbergischen Kreise im Alter von 65  und mehr Jahren von 1991 bis 2025

 

 

 

Im Gegensatz zu den Kindern und Jugendlichen wird die Gruppe der Seniorinnen und Senioren immer größer werden. Die Zahl der über 65-Jährigen wird um über 15.000 Personen von 53.100 im Jahre 2005 auf 68.400 im Jahre 2025 anwachsen. Das entspricht einem Zuwachs von fast 30 Prozent.

 
 

 

 

 

 

Säulendiagramm über Bevölkerungsentwicklung im Oberbergischen Kreise im Alter von 80  und mehr Jahren von 1991 bis 2025

 

 

 

Besonders stark wird die Gruppe der so genannten Hochaltrigen in Zukunft wachsen. 23.000 Einwohnerinnen und Einwohner werden im Jahre 2025 achtzig Jahre und älter sein. Das entspricht einem Zuwachs von fast 11.000 Personen oder 90 Prozent. Damit beträgt der Anteil der Hochaltrigen (über 80 Jahre) an der Gesamtbevölkerung des Oberbergischen Kreises im Jahre 2025 7,9 Prozent, während dieser Anteil im Jahre 2005 noch bei 4,2 Prozent lag.

 
 

 

 


 



Letzte Änderung: 17. Januar 2011