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Bevölkerungsentwicklung im Oberbergischen Kreis

Demografiebericht Oberbergischer Kreis
Bevölkerungsentwicklung zum 31.12.2010
Natürlicher Saldo
Im Jahr 2010 sind im Oberbergischen Kreis 2 349 Kinder geboren worden, also 107 bzw. 4,8% mehr als 2009 (2 242). Aus dem Vergleich mit der Zahl der Gestorbenen (2 994 in 2010) ergibt sich der natürliche Saldo. Der natürliche Saldo beträgt für das Jahr 2010 im gesamten Oberbergischen Kreis insgesamt -645 und ist somit um 245 bzw. 27% höher als im Vorjahr (-890).
Die Grafik zeigt, wie sich dieser Saldo auf die kreisangehörigen Kommunen verteilt. Nur Marienheide (+6) und Waldbröl (+24) weisen einen leicht positiven natürlichen Saldo auf. Im Jahr 2009 war der natürliche Saldo in allen Städten und Gemeinden negativ.

Natürlicher Saldo 2010 in den Städten und Gemeinden des Oberbergischen Kreises
(Grafik: OBK, Daten: IT.NRW)
Wanderungssaldo
Im Jahr 2010 haben mehr Einwohner das Oberbergische verlassen als zugezogen sind. Der sich ergebende negative Wanderungssaldo in Höhe von -1 147 ist verglichen mit 2008 (-1.311) und 2009 (-1 361) deutlich geringer geworden. Im Vergleich der Kommunen haben Marienheide (+7) und Wiehl (+14) als einzige positive Wanderungssalden aufzuweisen. Die korrekte Einschätzung der kommunalen Zahlen setzt voraus, dass die absoluten Salden ins Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt werden. Die Kreisstadt Gummersbach hat im Vergleich zu ihrer Größe ein großes Wanderungsvolumen aufzuweisen, der negative Saldo bleibt mit -71 aber relativ gering.

Wanderungssaldo 2010 in den Städten und Gemeinden des Oberbergischen Kreises
(Grafik: OBK, Daten: IT.NRW)
Prognose
Die Bevölkerungsentwicklung ergibt sich aus dem natürlichen Saldo und dem Wanderungssaldo. Da beide Salden in 2010 weniger negativ ausgefallen sind, verläuft auch der Bevölkerungsrückgang (-1 796) mäßiger als in den beiden Vorjahren 2008 (-1 911) und 2009
(-2 254). Trotzdem bleibt die Bevölkerungszahl des Oberbergischen Kreises mit 280 840 Einwohnern am 31.12.2010 um 2 395 hinter der Prognose zum 01.01.2011 von IT.NRW zurück. Die für die Folgejahre prognostizierten Werte werden ebenfalls geringer ausfallen, solange sich der Wanderungssaldo nicht deutlich nach oben verändert.

Bevölkerungsentwicklung insgesamt im Oberbergischen Kreis von 1992 bis 2030
(Grafik: OBK, Daten: IT.NRW)
Letzte Änderung: 24. November 2011


