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Jugendquotient 2010 und 2020

Demografiebericht Oberbergischer Kreis
Bevölkerungsentwicklung zum 31.12.2010
Für die Bestimmung des sogenannten Jugendquotienten, der das Zahlenverhältnis der jungen Generation zu den potentiell Erwerbstätigen bestimmt, gibt es unterschiedliche Definitionen. Die Unterschiede ergeben sich aus der jeweiligen Abgrenzung der beiden Altersgruppen. Dies muss beim Vergleich der Quotienten mit anderen Veröffentlichungen beachtet werden.
Für diesen Demografiebericht wurde zur Bestimmung des Jugendquotienten die Anzahl der Einwohner unter 20 Jahren auf 100 Einwohner im Alter zwischen 20 und unter 65 Jahren bezogen.
Im Oberbergischen Kreis gab es am 31.12.2010 insgesamt 36,08 junge Menschen unter 20 Jahren je 100 Einwohner im Alter zwischen 20 bis unter 65 Jahren. In den Kommunen lag der Quotient zwischen 33 (Engelskirchen, Gummersbach, Radevormwald) und einem Wert von 40,24 in Marienheide.
Die Prognose von IT.NRW für 2020 sagt nur Waldbröl einen Anstieg des Jugendquotienten voraus. Dort wird ein Wert von 42,53 erwartet, der damit über allen Werten der oberbergischen Kommunen aus 2010 liegen würde. Alle anderen Kommunen müssen mit einem geringeren Jugendquotienten als in 2010 rechnen.
Der niedrigste kommunale Jugendquotient wird dann voraussichtlich bei 28 liegen, der nach Waldbröl höchste Wert unter 36. Kreisweit wird ein Jugendquotient von 30,88 vorausgesagt, wobei zu beachten ist, dass – wie oben dargestellt – die Ist-Werte zurzeit hinter den Prognosewerten zurückliegen.

Jugendquotient 2010 und 2020 in den Städten und Gemeinden des Oberbergischen Kreises
(Grafik: OBK, Daten: IT.NRW)
Letzte Änderung: 24. November 2011


